Warmaster (Revolution)

Begonnen von Jonny, 31. August 2025, 19:41:25 Uhr

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

morris

Zum Glück haben wir gerade die Bücher gedruckt...  :-\


"
WMR Compendium update in sight
2026-01-09
Yes, that's right. There will be a Compendium update in 2026. The plan is to make it public along with the annual 2026 Army lists update i.e. april/may 2026. So if you plan to print your WMR rulebook, hold your horses just a little bit and wait for the versinon 2.1.

You don't need to worry about any significant changes to the basic rules - there will be only minor clarifications in this section. Most of the updates are focused on scenarios and siege. There also will be some adjustment to the magic items. Most of the changes will be published ahead soon in a form of experimental rules. Stay tuned.
"

https://www.wm-revolution.com/articles/news/wmr-compendium-update-in-sight.html
Bemalte Figuren 2023 (202), 2024 (194), 2025 (108), 2026 (47)
Spiele 2023: 8 (Blitz Bowl (4), OPR GDF(4))
Spiele 2024: 14 (Blitz Bowl (12), OPR GDF (1), Bushido (1))
Spiele 2025: 20 (Blitz Bowl (12), Bushido (7), KoW (1))
Spiele 2026: 8 (Bushido (2), BzB (6))

Derfel

🤷 Tja, das ist mittlerweile eben immer das Problem von Print.

Schaunnwir mal. Vielleicht wird das mein erstes klebe update.  ;D

Derfel

Die Experimentellen regeln um die es geht sind übrigens hier zu finden.

https://www.wm-revolution.com/articles/developmental.html

Wahrscheinlich werden die schon relativ final sein.

Derfel

Leider nicht so viel, aber ein bisschen Bildmaterial von heute von der Burg gibt es dennoch.

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Morx

Cool, danke für die Bilder. Du mit Untoten gegen Bretonen? Wie wars?

Derfel

Ich hatte noch einen kompletten Neuling an der Seite. Er mit geliehenen Skaven. (2000 Punkte pro Seite.
Die Schlacht ging wieder verloren, aber ich habe wieder etwas mehr verstanden, was ich vielleicht noch anders machen könnte.
Auch in der Niederlage hatte ich Spaß. Und das, obwohl Rüstungswürfe und Moraltests (Kommandotests) nicht meine Freunde sind.  ;D   
Mal sehen, ob ich dann auch mal einen Erfolg werde einfahren können.
Ich fände es schön, wenn es noch den ein oder anderen aktiven Mitspieler geben würde in der Runde.

Noc_x und ich versuchen uns nächsten Samstag mal an 1500 Punkten.

PMOS1101

Ich habe auch wieder mitgemacht, 2x 1000PT pro Seite.

Ich wanke echt sehr.

Auf der einen Seite sieht es sehr gut aus auf dem Tisch, auf der anderen Seite sehe ich einige schwächen im System, vorallem die Komandowürfe killen alles.

Ich habe meine Seite klar dominiert, weil mein Gegner 3 wichtige Komandowürfe nicht geschafft hat. Dadurch war er komplett hilflos.

Bei mir sind die würfe auch mehrmals missglückt, aber immer nur bei einem 4rer Block Zombies, das war mir sogar egal ;)

Lerning, immer als 4er oder 6er Battilion aufstellen und dann flankieren.
Alle Armeen mit günstigen Einheiten sind dabei klar im Vorteil.

Diesmal hatte ich Vampire und ohne Ende Truppen auf dem Tisch gehabt die ja auch nicht zurückweichen.

Eine 3. Chance gebe ich dem Spiel noch, aber ich bin noch nicht überzeugt, als Megabattlesystem könnte ich mir das gut vorstellen.

Grüße 
Patrick 

Derfel

#52
Achtung, Momentaufnahme die international von seiten der Spieler nicht geteilt wird. Ich sehe auch die Strategie mit den Blöcken. Das ist aber das ein mal eins von Rank and flank Spielen.

Gleichzeitig werden aber die Armeen die Elite bringen, besonders im Kommando wert, als eher zu stark angesehen. (Wird mit dem Update 2026 auch adressiert) Allgemein dominieren die das Metagame eher, besonders wenn sie wirkich hart aufgestellt werden.
Konkret sprechen wir hier von den Elfen, Hoch, Dunkel und Waldelfen.
Genau in der Reihenfolge.
Die haben Standardinfanterie die 60 Punkte kostet. Und das ist deren günstigste Einheit. Das ist das doppelte eines Skeletts.

Verpatzte Kommandowürfe sind schwierig, klar, aber wie du selbst am Sonntag gesagt hast wäre die Variante "Turnier re rolls=", mit drei Re-rolls pro Spiel interessant.

Dann fehlt in deiner Schilderung auch noch der Kontext. Wenn es drei mal Aktionen waren die beim ersten Kommando geflufft sind ist das natürlich super ärgerlich. Aber auch recht unwahrscheinlich. Durch Positionierung und Planung hat man aber auch Einfluss darauf wie viele Kommandos es braucht und wie hoch der Modifikator sein wird. Auch hier haben also eigene Entscheidungen Einfluss auf das geschehen.

Als Megabattle System sehe ich das auf keinen Fall. Wie du auf die Idee kommst erstaunt mich sehr. Dafür ist schon alleine das abhandeln größerer Nahkämpfe viel zu komplex und Zeitaufwändig. Aber genau darin liegt ja einer der Reize von Warmaster.

Deine Analyse ist also vielleicht ein bisschen voreilig, gerade in der Absolutheit der Formulierung.
Ich vermute Warmaster ist deutlich komplexer in seinen Möglichkeiten als du es warnimmst.


PMOS1101

Spannend, dann müssen wir vielleicht nochmal gegeneinander spielen 😉

Das mir den Elfen teile ich total.

Benjamins imperiums Magier hat keinen einzigen Befehl durchgebracht, ja unwahrscheinlich ist halt aber passiert.

Dafür gibt es ja eigentlich die Initiative Regel, hat aber nur bedingt geholfen.

Warum glaube ich dass was gut für Megabattles ist, weil meine Reiter zB einmal 3 Bewegungen in einer Runde hatten, damit über 60 Zentimeter vorgerückt sind, nicht 90, weil ich wegen dem Befehlswurf beim 2. Move nicht so weit gegangen bin. Bedeutet, dass man auch mal jemandem zur Hilfe kommen kann.

Und ja die XXL Kämpfe empfindenich nicht als Vorteil sondern als Nachteil.
dass man jede Runede auch 2mal kämpft verwirrt mich auch, man könnte auch einfach die Würfelanzahl erhöhen oder schon bei 3+ treffen lassen.

Wie du aber richtig beschreibst, ist das alles eine Momentaufnahme, die Youtubevideos haben Markus Spielweise aber auch wiedergespiegelt.

Mal abwarten, nächstes Mal versuche ich Waldelfen archer SPAM, bin super gespannt.

Grüße 
Patrick 

Derfel

#54
"Und ja die XXL Kämpfe empfindenich nicht als Vorteil sondern als Nachteil.
dass man jede Runede auch 2mal kämpft verwirrt mich auch, man könnte auch einfach die Würfelanzahl erhöhen oder schon bei 3+ treffen lassen."


Du kannst zwei mal kämpfen, musst aber nicht. Auch hier hast du Optionen die andere Spiele nicht bieten.
Manchmal kann es sinnvoll sein nicht weiter nachzugehen. Zum Beispiel wenn du in der gegnerischen Runde gewinnst, aber ein Stand, z.b. Ritter schon zwei Treffer hat. Wenn du nachgeht verlierst du den sehr sicher, weil die Wunden weitergetragen werden. Bricht du ab, verfallen die zwei Wunden und du kannst in deinem Zug mit vollen Wunden angreifen.

Dein Vorschlag würde es nur zu einem Spiel wie jedes andere machen.

Und die wichtigen Befehle macht auch besser nicht der Magier mit einem Commando von nur 7.

60cm, sind 23,6 Zoll und 3 Befehle durch zu bekommen ist schon eine brenzlig Sache. Bei knapp 24 Zoll sehe ich jetzt nicht so ganz den Unterschied zu anderen Spielen was die Reichweiten angeht. Der Unterschied ist jetzt nicht so groß.

Derfel

#55
Grundlegend ist Warmaster ein Spiel, dass aufgrund der Grundregeln eine große Anzahl an Möglichkeiten bietet wie man in jeder einzelnen Situation handen kann. Mann trifft forrtwärend entscheidungen und reagiert darauf ob der letzte Würfelwurf gut oder schlecht war und plant auch schon vorroaus für die Fälle wo es daneben geht. (Da muss ich auch noch dazu lernen). Da spielen Faktoren mit rein wie: Wo sind die Charakter, wer gibt wann, wem einen Befehl. Was wenn der nicht zündet. etc. aber auch welche formation stelle ich auf. Sollen die Regimenter in Brigade breit oder in Kolonne stehen usw.
 
Gerade für Fälle wie die beschriebenen mit dem Magier hat das Imperium einen Zauberspruch. Ist zwar auch nur ein Würfelwurf der klappt oder auch nicht, aber es ist eben auch ein bisschen eine Absicherungsmöglichkeit.

Moderne Systeme, besonders skirmisher, verfolgen einen anderen Ansatz. Die einzelnen Spielsteine sind vollgeladen mit Regeln.
Daraus ergeben sich Optionen. Das heißt du spielst so, dass du Situationen schafst um deine Kombos ausspielen zu können, oder bei manchen Systemen hoffst du einfach darauf die richtige Karte auf der Hand zu haben.
Das sind zwei komplett verschiedene Ansätze die anderes Denken voraussetzen. Wenn du das Klassische rank and Flank nicht gewohnt bist muss man da stark umdenken. Mann muss anders Spielen. Neben Warmaster ist KoW ein Beispiel dafür.
Weder in WM noch KoW ist es aus meiner sicht möglich einen Todesstern wie noch in Warhammer zu bauen, oder eine Fähigkeiten kombo in der Liste zu bauen die super effektiv ist.
Ich habe das Gefühl bei Warmaster muss man viel mehr mit der Armee im ganzen spielen. Die gotcha, Mechaniken moderner Spiele sind hier weit nicht so ausgeprägt vorhanden.

Und jetzt ist halt auch der Punkt, wenn du ehrlich bist hast du noch nie wirklich klassisches Rank and flang gespielt. Bei Warhammer waren es Waldelfen. Die haben sich direkt an keine der Regeln halten müssen, sondern haben alleine durch Sonderregeln geglänzt.
Zu ihren besten Zeiten waren das Regeln die der Gegner hat einfach über sich ergehen lassen müssen.
Da gab es kein Mittel dagegen. Die einzige Strategie die eine chance hatte funktionieren zu können war eine Gunline mit vielen Schablonen. (Aus Sicht des Imperiums)
Und Asoiaf, ist wie du selber sagst auch ein Skirmish mit Der Optik eines Rank and Flank Spiels.
 
Die Regeln dort lassen es sogar zu das die Einheiten auf dem Feld zur Nebensache werden können, weil das Intrigen board das Spiel mitunter dominieren kann.
Das kann auch spannend sein. Ich habe mir aber gestern das ganze nochmal angeschaut und schon beim Listen bauen ist es mir wieder vergangen. 😅

Man kann beides mögen. Ich habe keinen Bock mehr auf, wenn du die Einheit A mit NCC B kombinierst und dann noch Befehl C auf der Hand hast, kannst du es dir leisten deine Einheit direkt vor den Feind zu stellen, er wird sie nicht knacken können. Nicht weil er einen Fehler gemacht hat, sondern weil deine Regeln einfach mal nein sagen.
Das macht mir keine Freude.

Und dann komme ich zu dem Schluss, du hast einfach kaum Erfahrung im spielen anderer Spiele, weil du schon mit den Waldelfen eher die Sonderregeln als das eigentliche Spiel gespielt hast.
 
Und das ist total OK, jedem so wie es ihm Spass macht.
Ob Warmaster das richtige für mich ist auf Dauer, das kann ich auch noch nicht sagen. Aktuell finde ich nach jedem Spiel etwas was ich hätte besser machen können. Das finde ich spannend. Ich hatte noch nicht das Erlebnisse das ich sagen musste, OK, ist halt so kann ich nichts dran ändern.

Ich mag diese Art Spiel lieber als die Spiele wo am Ende die Sonderregeln der Figuren entscheiden. Aber gleichzeitig spiele ich auch keine CCG.

Das kann ja aber jeder für sich selbst entscheiden.

PMOS1101

Stimmt alles, ich habe aber auch lange Vampire gespielt ;)

Wobei da hatte ich mit den Blutrittern einen Todesstern.

Grüße aus Berlin
Patrick 

Derfel

#57
Ja, gegen dich und deine Vampire hatte ich mein letztes Warhammer Spiel. 😂
Das war tatsächlich damals für mich der Auslöser für den Entschluss nie wieder Warhammer Fantasy anzufassen. (Den Hintergrund klammerte ich da aus, der hat einfach einen gewissen charm  ;D ).

So gesehen ist Warmaster auch mein Tor um mal wieder in die von mir vielleicht auch aus nostalgischen Gründen geschätzte "Alte Welt" einzutauchen. (Old World ist für mich keine Option, weil immernoch Warhammer Fantasy im Kern)

So wie du die Vampire gespielt hast war es genau ein wie oben beschriebenes Erlebniss.
Eigentlich hatte ich das Spiel in der hand, du hattest außer der Todesstern Einheit nichts mehr auf dem Feld. Ich hatte dich mit drei meiner Einheiten in Front und Flanken angegriffen, aber die Sonderregeln der Vampire haben mich in Kombination mit deiner Liste geschlagen. 😵

Das ist eine Tatsache, die für sich alleine beachtlich ist, da will ich deine Leistung garnicht schmälern, das ist topp list crafting gewesen. Für mich ist diese Art zu Spielen aber nichts.

Ab und an mach ich auch mal gerne einen Ausflug in combo lastigere Spiele, dann aber meist Systeme wo das list building vergleichsweise beschränkt ist.

Das alles zusammen ist dann auch ein Grund warum ich mir mit Asoiaf eher schwer tuhe, abseits vom Kern des Spiels, ist die Tatsache das mich die Bücher zwar gefesselt haben, aber nicht wegen den Schlachten. Die Erzählung selbst behandelt die Schlachten auch eher als mittel zum Zweck, sozusagen das logische Resultat aus dem was die Geschichte ausmacht. Das was die Geschichte ausmacht sind die Karakterentwicklungen der Protagonisten. Die Kämpfe interessieren mich dabei nur in so dem sinn, dass ich gespannt bin ob der Protagonist über lebt oder nicht. Aus genau dem Grund tue ich mir auch schwer mit Star Trek Tabletops. Für mich geht es bei Star Trek nicht um Kampf, sondern um dessen Vermeidung. Das behandeln philosophischer Fragen von Moral etc. Die Kämpfe sind mal spannend, wobei keiner aus meiner Sicht das Duell Kahn gegen Kirk toppt. Das ist aber im Kern auch eine Karakterstudie, der Kampf an sich nur Vehikel.